Sabris®   -   neue Wege in der Zucht familienfreundlicher und vitaler Hunde

Im Bild : 

Lailani von Mellon Noss und Smash (Akin vom Buchenbogen),  zwei Mitbegründer der ersten Generation Sabris :-)

 

Der Name Sabris kommt aus dem lettischen und bedeutet Freund.

Das passende Motto für unsere Zucht von familienfreundlichen Hunden.

 

Die Sabris Zuchtgemeinschaft ist ein Zusammenschluss aus neuen und alten Züchter- und Deckrüdenbesitzer"hasen" und Freunden eines ursprünglichen, unverzüchteten und wesenfesten Hundes des Urtpys.

 

 Geschichte

 

Die Züchtung von gesunden und wesensfesten Hunden durch Einkreuzung ist kein neuer Gedanke. Wir beziehen uns unter anderem auf die Ideen von Julius Wipfel und seinen Mitstreitern, die vor über 65 Jahren mit der Zucht des Eurasiers einen familienfreundlichen, vitalen und wesensfesten Hund aus verschiedenen spitzartigen Rassen gezüchtet haben.

 

Viele unserer Sabris Züchter waren lange Jahre in der Elo Zucht und zum Teil ehrenamtlich in der Zuchtleitung aktiv.

Wir haben also mehrheitlich dort unsere Wurzeln und konnten jahrzehntelang mitverfolgen, wohin sich die Zucht entwickelt. Das ermöglicht uns gute Grundgedanken mit aufzunehmen und aus den Fehlern zu lernen.

 

Für Außenstehende ist es oft schwierig zu erkennen, worin die Unterschiede zwischen all den verschiedenen Strömungen in der Züchtung familienfreundlicher Hunde bestehen. Mittlerweile ist ja gefühlt fast jede

zweite Rasse familienfreundlich.

Pauschal lässt sich diese Frage nicht beantworten, da es zum Teil schon erhebliche Unterschiede allein in den Aufzuchtsbedingungen bei den einzelnen Züchtern gibt, ganz zu schweigen von den unterschiedlichen Charakteren und Gesundheitswerten der Zuchttiere, die die Basis für gut durchdachte Verpaarungen bilden.

 

Als Interessent sollte man sich nicht einfach darauf verlassen, dass der Züchter eine bestimmte Vereinszugehörigkeit hat, sondern sich über die Aufzuchtsbedingungen informieren, die Zuchtstätte, den Züchter besuchen und so viel wie möglich über die dort lebenden Hunde in Erfahrung bringen. Am besten schon bevor die Welpen geboren sind.

Leben die Hunde mit im Haus ? Machen sie einen gesunden und fitten Eindruck ? Wo findet die Welpenaufzucht statt ? 

Sind die Welpen zutraulich ? Beantwortet der Züchter Fragen zur Gesundheit der gezüchteten Rasse, etc. ? 

 

Jeder seriöse Züchter wird Fragen von Interessenten gerne ausführlich beantworten  und die Familien persönlich kennenlernen wollen.

 

Warum eine Marke ?

 

Wir haben den Namen Sabris als Marke ®  beim DPMA eintragen lassen, um ihn für unsere Idee von einer gesunden  Hundezucht zu schützen.

 

 

Die Sabris Zucht ... was ist neu bei uns ?

 

In der Zucht des Sabris haben wir uns der Einkreuzung aus den Ursprungsrassen des Eurasiers und dem Elo geöffnet.

Das bedeutet, dass gesunde und wesensfeste Zuchttiere aus den Rassen: Samojede, Chow Chow, Elo, Eurasier, sowie alle Hunde, die auf den "Eloschaboro" zurückgehen (egal aus welchem Zuchtverein) als Verpaarungspartner in Betracht kommen. Als Neueinkreuzung spielt zudem der Thai Bangkaew Dog eine Rolle.

Spitzartige Hunde des Urtyps also.

Im Blick auf die Zukunft ermöglicht eine sorgfältige Auswahl und diskontinuierliche Kreuzungszucht genetisch reichere und insbesondere gesundheitlich stabilere Hunde.

Wir sehen in der Einkreuzung unsere Chance die Grenzen, die die reine Rassezucht, egal bei welcher Hunderasse, aufzeigt, aufzubrechen und den gesundheitlich nachteiligen Folgen von Inzucht entgegenzuwirken.

So versuchen wir einer genetischen Verarmung vorzubeugen und eine breite, gesunde Zuchtbasis zu schaffen.

Gesundheit und Wesen vor Optik

 

Zugunsten der Erbgesundheit und des ausgeglichenen Wesens steht das Aussehen nicht im Vordergrund der Sabris Zucht, daher sind z.B.  alle Farben erlaubt und zur Zucht zugelassen, wenn die gesundheitlichen und Wesens- Vorraussetzungen erfüllt sind. Das bedeutet, dass der Sabris kein einheitliches Aussehen hat und dieses in der Sabris Zucht auch nicht angestrebt wird.

 

Den Schwerpunkt auf das Exterieur zu legen halten wir für einen Fehler, den man bei den meisten Rassezuchtvereinen mit zum Teil fatalen Folgen für die Gesundheit der Hunde beobachten kann. Stichwort: Qualzucht.

Ebenso zeugen geschlossene Zuchtbücher in den meisten Vereinen von einer Verkennung der Realität der Inzuchtproblematik und ihren langfristigen Folgen für die Gesundheit der Hunde.

Wir gehen bewusst andere Wege.

In der Sabris Zucht sehen wir unseren Schwerpunkt im Aufbau einer Zuchtpopulation mit größerer genetischer Varianz .

Durch sorgfältige Zuchtplanung erhoffen wir gesunde und vitale Hunde zu züchten. Dieses Ziel wird unter anderem durch fortwährende Kontrolle der Nachkommen überprüft.

 

Vom Wesen wünschen wir uns feinfühlige, in sich ruhende Hunde, die Fremden mit souveränder Gelassenheit begegnen. Sie sollen uns in den unterschiedlichen Alltagssituationen ruhig und verlässlich begleiten, ohne übertrieben aufgeregtes Verhalten.

Übersteigerter Jagdtrieb und übergroße Ängstlichkeit sind nicht erwünscht.

Unsere Hunde überzeugen durch ihre verträgliche Art, bleiben dabei aufmerksam und wachsam ohne jedoch lautfreudig zu sein.

Zudem binden sie sich stark an ihre Familie.

 

Gesundheit:

Es werden nur Hunde zur Zucht zugelassen, die folgende gesundheitliche Untersuchungen und den Wesenstest bestanden haben:

 

- Augenuntersuchung

- Gonioskopie

- Röntgen der Hüfte auf Hüftdysplasie

- Überprüfung des LÜW (Lumbosakraler Übergangswirbel)

- Überprüfung der Patellaluxation (Kniescheibeninstabilität)

- Anlegen eines DNA-Profils

- Erstellung eines großen Blutbildes (bei Neuzulassung)

- Farbgentest auf den D-Lokus

 

 

Erscheinungsbild:

Mittelgroßer, mittelkräfter Begleithund.

Harmonisch aufgebaut, alle Farben sind erlaubt.

Das Fell besteht aus Unterwolle und Deckhaar und ist pflegeleicht.

Der Sabris gehört zu den spitzartigen Hunden, die mit den Hunden vom Urtyp zusammengefasst werden können,

ähnlich der FCI Gruppe 5 : Spitze und Hunde vom Urtyp.

Seine Größe liegt zwischen 45 - 55 cm,  mit einer Toleranz von +/- 6 cm.

Es gibt ihn mit kürzerem und mit längerem Fell.

 

Tierschutz heißt für uns, unter anderem, das Verbot einer Zuchtmiete.

Der Mutterhündin muss in der sensiblen Phase der Trächtigkeit, Geburt und Aufzucht jeglicher unnötige Stress erspart werden. Das bedeutet: Sie braucht in dieser Zeit ihre gewohnte Umgebung und ihre vertrauten Menschen um sich. Wir produzieren nicht Welpen, sondern prägen und sozialisieren sie in Ruhe und Sicherheit.

Eine wichtige Voraussetzung dafür ist vor allem anderen eine ruhige, ausgeglichene Mutterhündin.

Epigenetik: Liebe ist erblich.

Es bedeutet auch, dass die Welpen nicht im Alter von 3-4 Wochen aus ihrer Wurfumgebung heraus zu fragwürdigen Exkursionen in fremde Umgebungen gebracht werden. Sie dürfen in Ruhe heranwachsen und das Tempo, mit dem sie die Außenwelt erkunden wollen, selbst bestimmen.

Selbstverständlich verbringen unsere Hündinnen auch ihren Ruhestand in ihren Familien.

 

Unsere Welpenaufzuchten finden in Wohnräumen mit Anschluss an die Familie statt und der Möglichkeit  einen Gartenauslauf zu nutzen, der abwechslungsreich gestaltet wird.

Die Voraussetzungen Welpen artgerecht aufziehen zu können, werden vor einer Wurfplanung von erfahrenen Züchtern kontrolliert.

 

Besuch der zukünftigen Welpenfamilien ist ab der 4. Lebenswoche der Welpen ausdrücklich erwünscht.

Wir nehmen uns viel Zeit, um die neuen Familien zu beraten und sind ein Hundeleben lang für alle Fragen offen.

 

                                                                              Wir lieben was wir tun

 

Im Bild ein 7 Wochen alter Sabris Welpe mit seiner Mutter

aus einer Neueinkreuzung Thai Bangkaew Dog / Eurasier x Elo.

 

 

Letzte Aktualisierung:

    01.12.2022

 

Mitglied in der Sabris Zuchtgemeinschaft e.V.

 

 

Mina   * 07.04.2012

 

Ally   * 07.07.2013

 

Coco   * 06.12.2014

 

Beena   * 20.08.2017

 

Chari    * 01.08.2018

 

Wanda    * 19.11.2021